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Einfach schön: Winter

Ich stelle mir gerade vor, wie es wäre, in der Stadt zu wohnen. Zwischen unendlichen Häuserschluchten und winterfreien  Straßen, auf denen man beim Spurt zwischen Job und Straßenbahn selbst im Januar kein festes Schuhwerk braucht und ohne dicke Mütze auskommt. Mit Ausblick auf grelle Plakate und auch nachts noch hellen Neonlichtern. Dazu überall Laternen, die einem "heimleuchten". Kameras, die Sicherheit suggerieren.

In Dittelsdorf sieht man am Himmel nachts noch Mond und Sterne. 
In meinem kleinen Oberlausitzer Dörfchen braucht man im Winter festes Schuhwerk, was um die Ohren und gutes Gleichgewicht sowie eine winddichte Jacke. Denn es pfeift zuweilen mächtig oder rutscht auf den geeisten Gassen. 

Sieht täglich und stündliche anders aus: das polnische Kraftwerk Turow. 
Doch der Winter präsentiert hier - und eben nicht in den Straßenschluchten der Städte - seine schönen Seiten. Mit phänomenalen Fernblicken, mit dem Kraftwerkszauber vor der Haustür. Mit Weitblicken bis zu den tschechischen und polnischen Bergen. Und eben auch mit Naturmalerei auf der täglichen Hunderunde. 

So schön kann  für Mensch und Hund der Winter sein.  



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