Direkt zum Hauptbereich

Das fängt ja schon gut an . . .

 . . dieses neue Jahr 2019. Zum Beispiel fiel mir mitten im nebligen Schneetreiben auf der Rückfahrt vom Jahresendbesuch bei Freunden ein, dass mein Stadtrucksack samt allen Papieren und der Brieftasche dort vergessen worden ist. Allerdings war ich bei dieser plötzlichen Erkenntnis schon fast zu Hause.

Heiliger Bimbam!!! Schreck auf der Bautzener Friedensbrücke
in Nebel und Schneetreiben: Hab Geld und Papiere liegen lassen.  

Außerdem - geht ja euch allen so - findet man daheim schon zu Beginn des neuen Jahres ein nur noch minimales Polster auf dem Konto vor, weil nicht nur die von uns durchgefütterten öffentlich-rechtlichen Medien ihre Subvention einfordern, sondern auch Wasserversorger, Müllentsorger usw. ihre  Forderungen abbuchen. Und Versicherungen.

Noch mal hingucken: Wieso hat die Versicherung abgebucht? 

So weit nicht so ungewöhnlich. Aber wenn man von seiner Versicherung, in die man viele Jahre einzahlte, via Einschreiben mit Rückschein nach nur einem einmaligen Minischaden schon hochkant rausgeschmissen wird, ist das kein sehr fröhlicher Jahresstart. Und natürlich erzählt man hoch empört mit Blutdruck 220 danach allen  Verwandten, Freunden, Bekannten und sozialen "Netzwerkern" die Details. Keiner von denen wird dieser Firma  wohl jemals seine Sicherheit anvertrauen. Aber es geht noch besser. Wenn von Rausgeschmissenen wie mir fröhlich weiter abgebucht wird, erwacht mein Recherche-Interesse. Wie läuft all so was, obwohl zig europäische Verordnungen uns Verbraucher doch vermeintlich sogar vor Kuhfürzen schützen?
Des Rätsels simple Lösung: Wer noch drei Tage im neuen Jahr versichert ist, dem bucht man erst alles ab und erstattet die restlichen 353 Tage dann irgendwann. 
Der Bruno startete ins Jahr 2019 mit Bauchweh.
Nein, bei der wilden Silvesterknallerei waren meine beiden Cocker nachts  nicht draußen. Aber am Tag danach jammerte Brummelbruno nächtens gleich dreimal mit Bauchweh vor der Tür meiner liebsten Freundin. Woraufhin ich in Sekundenschnelle  in Hose, Latschen und Socken hüpfte und ihn hinterm Haus erleichtern ließ.

Also dieses Jahr 2019 - es fing keinesfalls gut an.
Aber!! Es kann nach diesem Start nur noch besser werden. 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Dorfjugend hat gefeiert

 Schock bei der täglichen Hunde-Morgenrunde. Wie sieht es denn hier aus? So eine Sauerei!  Oma zückt empört ihr Handy. So kann man doch einen Grillplatz am lauschigen und ehrenamtlich liebevoll gepflegten Schlegeler Teich nicht hinterlassen. Also diese Jugend von heute. Da kriegt man als Uroma einen dicken Hals.  Salate und Würste. Aber Wolf, Fuchs und Waschbär haben sich nach dem nächtlichen Krach noch nicht da ran getraut.   Gerade als ich eine andere Gassigeherin vor herumliegenden Bratwürsten und verstreuten Erdnusschips warnte, da knatterte es plötzlich hinter der Hecke. Heran rollten ein halb Dutzend Mopeds. Darunter welche mit Anhänger. Grüßend wurde uns unter den Helmen zugenickt.  Hier fuhr offenbar das Aufräumkommando der nächtlichen Partygesellschaft an den Teich. Und die haben ihren gesamten Müll am Tag nach der Party nicht nur flugs wieder aufgesammelt, sondern auch mitgenommen.    Die Moral von der Geschicht? Man sollte als Oldi nic...

Ein toller Gasthund

  Darja war lange die "Behindertenbeauftragte" für den behinderten Filip Drei Monate ist der freundliche ex-Ukrainer Filip nun schon im Hundehimmel. Und Cockerchen Darja und ich sind nach ihm  - dem zweiten Zweithund - wieder allein. Seither überscrolle ich tapfer all die traurigen von Tierschutzleuten verfassten Hilferufe oder die von Tierheimen geposteten Adoptionsangebote. Warum? Nun, wer sich als alleinstehender Mittsiebziger einen Zweithund oder gar einen Welpen ins Haus holt, der ist für mich kein wirklicher Hundefreund. Z.B kann man für nur einen Hund posthum dessen Übernahme regeln. Aber wer von der Familie oder Freunden soll gleich zwei Tiere übernehmen?  Rechts posiert hier kein neuer Zweithund, sondern Omas zeitweiliger Gasthund Cassey. Die schon 13-jährige Hündin meiner Hundefreundin war wegen Abwesenheit ihrer Leute nur mal drei Tage hier und hat mir dabei spannende Einblicke in Sachen Kommunikation und Anpassung ermöglicht. Auch die kleinen Einblicke in das ...

Ein Kobold im Haus

Oh nein, hier geht es nicht um die kleine Spukgestalt. Gemeint ist ein Haushaltgerät. Warum ich einem solchen Teil viele Worte widme? Nun, meine Haushaltambitionen beschränken sich - der Ordnung halber - auf das Notwendige. Mehr muss nicht sein. Diese Grundeinstellung wirkt sich auf die putztechnische Ausstattung aus. Während meine Hundefreundinnen über neueste Saugroboter, über Dampfreiniger und Milbenvernichter Bescheid wissen und viele elektrische Putzhelfer ordern, probieren und auch mir wärmstens ans Herz legen, reichen mir unverzichtbare Hilfsmittel.   Eine West-Kult-Marke: mein neuer Oldi-Sauger Zu denen gehört ein Staubsauger. Möglichst einer, der monstermäßig Tierhaare aus Ecken und Teppichen holt und auch sonst robust ist. Aber dafür drei- oder gar vierstellige Beträge ausgeben? Nee, ich nicht. Mehrere Staubsauger rollten in den vergangenen Jahrzehnten durchs Haus, wurden Treppen rauf und runter getragen und haben mal mit, mal ohne teure Beutel ihren Dienst getan. Ke...