Neulich in Dresden. Als Schnippelhilfe stürzte ich bei meiner Freundin über Chinakohl, Ingwer, Peperoni, Knoblauch und anderes: schälen, hobeln und hacken. Zuvor hatte sie bei Youtube und Google ausgiebig recherchiert. Denn daraus sollte koreanisches Kimchi werden. Diese scharfe Spezialität gibt es zwar auch hierzulande in einigen Supermärkten zu kaufen. Aber wir waren enttäuscht. Eine kleine Konservendose für teuer Geld - und eben nicht so wie das Selbstgemachte, das eine meiner Töchter mal mitgebracht hatte. Aber während fermentierte Gemüse für mich damit "Geschichte" war, wollte es die beharrlichere Freundin genauer wissen. Warum schwören die Asiaten so auf fermentiertes Gemüse? Was hat es mit den dabei agierenden probiotischen Bakterien und deren Wirkungen auf sich? Unser erstes eigenes Kimchi - lecker, sauer und gesund Sie schaute sich diverse Erklärvideos an. Befand dann, dass es einen eigenen Versuch wert und - milchsäurevergoren - für uns Old...
F ünf Jahre hat mein nettes Teil, mit dem ich morgens die Zeitung lese, mittags nach Kochrezepten google und abends mit Hundefreunden chatte ganz artig seinen Dienst getan. Naja - eher nur viereinhalb Jahre. Mein in die Jahre gekommenes Tablet, es macht nicht mehr alles So häkelten beispielsweise in letzter Zeit die für mich ohnehin zu winzigen "Knöpfchen" und einige Apps. Da hab ich meinen blutjungen PC-Doktor Martin um Hilfe angerufen. Aber auch der meinte, heutzutage sei ein fünf Jahre altes Tablet schon eine Art Dinosaurer. Und wenn die Kontakte nicht mehr kontakten, dann kann man eh nix mehr machen. Das glaube ich sofort. Denn selbst Beauftragte der Stadtwerke oder des Stromanbieters klingeln aller fünf bis sechs Jahre bei uns an der Haustür und tauschen teure (deutsche Wertarbeit) geeichte Zähler - weil halt in Deutschland nun mal Vorschrift - aus. Obwohl diese Teile wahrscheinlich noch zehn weitere Jahre funktionieren würden. Wer will es da einem kleinem und preiswert...