Direkt zum Hauptbereich

(M) ein neues Tablet

Fünf Jahre hat mein nettes Teil, mit dem ich morgens die Zeitung lese, mittags nach Kochrezepten google und abends mit Hundefreunden chatte ganz artig seinen Dienst getan. Naja - eher nur viereinhalb Jahre. 

Mein in die Jahre gekommenes Tablet, es macht nicht mehr alles

So häkelten beispielsweise in letzter Zeit die für mich ohnehin zu winzigen "Knöpfchen" und einige Apps. Da hab ich meinen blutjungen PC-Doktor Martin um Hilfe angerufen. Aber auch der meinte, heutzutage sei ein fünf Jahre altes Tablet schon eine Art Dinosaurer. Und wenn die Kontakte nicht mehr kontakten, dann kann man eh nix mehr machen. Das glaube ich sofort. Denn selbst Beauftragte der Stadtwerke oder des Stromanbieters klingeln aller fünf bis sechs Jahre bei uns an der Haustür und tauschen teure (deutsche Wertarbeit) geeichte Zähler - weil halt in Deutschland nun mal Vorschrift - aus. Obwohl diese Teile wahrscheinlich noch zehn weitere Jahre funktionieren würden. Wer will es da einem kleinem und preiswerten chinesischen Tablet verdenken, dass es auch nicht länger als fünf Jahre durchhält. 

Allerdings können fünf Jahre heutzutage zu Ewigkeiten werden. Besonders für ältere Semester wie mich. Ich bin nämlich  inzwischen auch fünf Jahre älter geworden. Allerdings ohne technische Backups. Und ich hatte mich so an mein Tablet gewöhnt. Doch die virtuelle Welt, die hat sich inzwischen schon dreimal neu z.B. in Richtung  KI  gedreht. Aber zurück zum Tablet.  Die Suche nach einem "weiter wie bisher Gerät" die kostete Stunden, Tage, Wochen und Nerven. Zwar konnte ich Preisklassen oder Marken eingrenzen, aber ein  so "weiter wie bisher", das gibt es bei Smartphones und & nicht. 

Am Ende habe ich dann doch wieder ein preisgünstiges asiatisches Teil geordert. Und was soll ich euch sagen. Es ist fast so wie früher!! Denn das neue Teil und mein alte Tablet, die haben sich verständigt und ausgetauscht.     

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Dorfjugend hat gefeiert

 Schock bei der täglichen Hunde-Morgenrunde. Wie sieht es denn hier aus? So eine Sauerei!  Oma zückt empört ihr Handy. So kann man doch einen Grillplatz am lauschigen und ehrenamtlich liebevoll gepflegten Schlegeler Teich nicht hinterlassen. Also diese Jugend von heute. Da kriegt man als Uroma einen dicken Hals.  Salate und Würste. Aber Wolf, Fuchs und Waschbär haben sich nach dem nächtlichen Krach noch nicht da ran getraut.   Gerade als ich eine andere Gassigeherin vor herumliegenden Bratwürsten und verstreuten Erdnusschips warnte, da knatterte es plötzlich hinter der Hecke. Heran rollten ein halb Dutzend Mopeds. Darunter welche mit Anhänger. Grüßend wurde uns unter den Helmen zugenickt.  Hier fuhr offenbar das Aufräumkommando der nächtlichen Partygesellschaft an den Teich. Und die haben ihren gesamten Müll am Tag nach der Party nicht nur flugs wieder aufgesammelt, sondern auch mitgenommen.    Die Moral von der Geschicht? Man sollte als Oldi nic...

Ein toller Gasthund

  Darja war lange die "Behindertenbeauftragte" für den behinderten Filip Drei Monate ist der freundliche ex-Ukrainer Filip nun schon im Hundehimmel. Und Cockerchen Darja und ich sind nach ihm  - dem zweiten Zweithund - wieder allein. Seither überscrolle ich tapfer all die traurigen von Tierschutzleuten verfassten Hilferufe oder die von Tierheimen geposteten Adoptionsangebote. Warum? Nun, wer sich als alleinstehender Mittsiebziger einen Zweithund oder gar einen Welpen ins Haus holt, der ist für mich kein wirklicher Hundefreund. Z.B kann man für nur einen Hund posthum dessen Übernahme regeln. Aber wer von der Familie oder Freunden soll gleich zwei Tiere übernehmen?  Rechts posiert hier kein neuer Zweithund, sondern Omas zeitweiliger Gasthund Cassey. Die schon 13-jährige Hündin meiner Hundefreundin war wegen Abwesenheit ihrer Leute nur mal drei Tage hier und hat mir dabei spannende Einblicke in Sachen Kommunikation und Anpassung ermöglicht. Auch die kleinen Einblicke in das ...

Ein Kobold im Haus

Oh nein, hier geht es nicht um die kleine Spukgestalt. Gemeint ist ein Haushaltgerät. Warum ich einem solchen Teil viele Worte widme? Nun, meine Haushaltambitionen beschränken sich - der Ordnung halber - auf das Notwendige. Mehr muss nicht sein. Diese Grundeinstellung wirkt sich auf die putztechnische Ausstattung aus. Während meine Hundefreundinnen über neueste Saugroboter, über Dampfreiniger und Milbenvernichter Bescheid wissen und viele elektrische Putzhelfer ordern, probieren und auch mir wärmstens ans Herz legen, reichen mir unverzichtbare Hilfsmittel.   Eine West-Kult-Marke: mein neuer Oldi-Sauger Zu denen gehört ein Staubsauger. Möglichst einer, der monstermäßig Tierhaare aus Ecken und Teppichen holt und auch sonst robust ist. Aber dafür drei- oder gar vierstellige Beträge ausgeben? Nee, ich nicht. Mehrere Staubsauger rollten in den vergangenen Jahrzehnten durchs Haus, wurden Treppen rauf und runter getragen und haben mal mit, mal ohne teure Beutel ihren Dienst getan. Ke...