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Eingeschlichen beim Hundesport

 Man muss Gelegenheiten nutzen. Ich bin firm darin. Wie neulich. Da war das große eiserne Tor am Hundesportplatz weg. Das für Unbefugte verbotene Areal offen. Jedenfalls konnte man diese Gelegenheit für heimlichen Hundesport beim sprichwörtlichen Schopfe packen. Und so sind das Cockerchen und ich dort illegal in den Übungsgarten des Vereins geschlichen. Vor dem steht: Unbefugten Eintritt verboten. 

Darja kurz als Kletterkünstler und als Flughund

Und begeistert über Hürden.

Kurzum - wir beide hatten mächtig Spaß auf dem Übungsplatz. Ich beim hundegerechten "Erklären" der jeweiligen Balance-, Kletter- und Apportieraufgaben vor den jeweiligen Hürden.  Und das Hundchen bei deren Bewältigung. Aber so nach ner knappen halben Stunde war es dann auch rum. Das Hundi - nach fünfmal balanciert, gesprungen und mit und ohne Apportierholz geklettert - hatte fertig. Man könnte das alles noch bis zur Akkuratesse beim Abgeben oder den Abgängen perfektionieren. Aber das wäre schon Hundesport. 
Nee, das ist nix mehr für Omas und Spaniels. Cocker sind sehr wohl als Jagd-, Rettungs-, Assistenz- und Therapiehunde und in total sinnvollen  Hundejobs im Einsatz. Vor deren Menschen - insbesondere die Rettungshundeleuten - ziehe ich ganz tief den Hut. Gemeinsam und fürs Ehrenamt mit Hunden investieren sie etliche Tausender und viel Lebenszeit. Für eine gemeinsame Aufgabe von Hund und Mensch. Für gute, und für sehr sinnvolle Aufgaben.  

Allerdings reichten mir zweimal halbe heimliche Stunden auf dem Hundesportplatz völlig aus. Die Übungshindernisse auf dem Platz, die sind nur ein gelegentliches Beschäftigungs-Highlight. So wie etwa gekaufte Übungsgegenstände für Hundebeschäftigung oder Schnuffelteppiche. Man benutzt sie gelegentlich. Aber auf Dauer sind sie in etwa so interessant wie der Stuhl am Küchentisch. 

Aber wenn zum Beispiel Hundesportvereine, Jagdhundausbilder, Rettungshundevereine mal Externe wie Omas mit Cocker einladen würden zu Schnuppestunden? Da wären wir dann gern mal dabei.   



 


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