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Im Kleinwagen auf Pökelfahrt

Und immer wieder der Spreewald 

Diese brandenburgische Ecke, die hat schon was. Sie hat es uns angetan. Flach und herb. Da müsst ihr mal hin.  Man kann dort endlos radeln, auf dem Wasser Sekt o.a. schlürfen und sich dabei vom stakenden Fährmann Geschichte und Geschichten erzählen lassen oder in die Sole tauchen.  An jeder Ecke verkaufen sie je zudem je nach Jahreszeit entweder verdammt teuren Spargel, Erdbeeren, Gurken oder Meerettich und machen daraus jeweils richtige "Marken". Dazu ganzjährig Leinöl. Aber Vorsicht!!! Wer als Tourist arglos Gurkenbier oder Meerrettichlikör bestellt, der kann geschmacklich mächtig auf die Nase fallen.

Unter anderem im Straupitzer Hafen warten die Spreewaldkähne auf Touristen. 

Platz ist im kleinsten Auto

Wir jedenfalls sind mehrmals jährlich für einige Tage im Spreewald. Früher noch stramm paddelnd oder radelnd mit meiner Frau Nachbarin oder alles mögliche besichtigend mit Freundin Heidi, heute zu dritt und mit dem Auto täglich zwischen Quartier und Therme pendelnd. Danach oder davor sind wir auf altersgerechten anderen Expeditionen. 
Ab in die warme Sole. Leider sind die allgemeinen Preissteigerungen
auch hier allgegenwärtig. Und so tauchen wir nur noch kurz und ohne Sauna ab. 
Und dann Spreewald mit Hunden. Denn die beiden Cocker sind auch mit dabei. Und ehe jemand fragt: ja, wir passen alle drei plus Hunde und Gepäck in den kleinen Colt. Sogar mit Schüsseln und Futter sowie Schlafdecken für die Hunde und Schutzdecken für Sofas. Denn selbst gut erzogene Wuffs klettern - in der Fremde allein gelassen - gern mal auf nur den Menschen zugedachte Sitz- und Liegeflächen. Es müssen sich bei solchen Fahrten also vor allem die Menschen mit ihren Klamotten beschränken. Dann passt das schon. Wir zum Beispiel sind schon Stammkunden des NKD in Burg. Ob Käppi, Handtuch, kurze Hose oder warme Jacke - alles was doch mal fehlt, haben wir dort schon nachgekauft. Und das ohne Überladungsprobleme heimwärts in eine Ritze des Autos gestopft. Denn heimwärts war ja das Hundefutter oder der Wein schon mal wech. Außerdem haben wir bei  den vielen Spreewaldfahrten das Packen und Minimieren immer wieder perfektioniert.   

Wenn sich allerdings ein Hund wie hier Bruno in ein Fließ stürzt,
muss man anschließend noch eine andere Badestelle suchen, denn
der aufgewühlte Grund und dadurch auch der Hund stinken. 

Daddelnde Omas

Unser jüngster Vermieter von der Pension Wiesenhof in Schmogrow staunte nicht schlecht, als wir ollen Omis plötzlich alle zweimal täglich vor seinem Haupthaus standen, obwohl ihn nur eine von uns wegen fehlender Mobilfunkabdeckung nach dem WLAN gefragt hatte. "Also in meiner Jugendzeit haben die Omas noch gestrickt", meinte er dann. 

Hier ist durch WLAN Empfang und Elke und Heidi
schicken ihren Lieben schon die ersten Urlaubsbilder. 
  
Zum Beispiel vom Himmel nach dem Sonnenuntergang.
Futterzeit für reise- und urlaubserfahrene Hunde. 



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