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Filip bei anderen Leuten

Frauchen plötzlich im Krankenhaus. Die Hunde in Notbetreuung 

Wir Hundebesitzerinnen sind schon eine besondere Spezies. Fühlen uns unersetzbar. Die meisten - ich auch - glauben, das ihr Liebling dann ganz schwer daran zu knabbern und zu leiden habe, wenn er mal in Notfällen bei anderen Menschen untergebracht werden müsste. Ich zum Beispiel habe nach langen Recherchen weit hinter Görlitz schon mal vorsorglich eine mir ganz hundegerechte Bezahl-Unterbringung  (http://www.derhundekindergarten.de/) gefunden, die den sensorisch eingeschränkten Ex-Ukrainer Filip im Fall schlimmer Fälle betreuen könnte. Meine hiesigen Hundefreunde sowie die im Notfall herbei eilende Tochter finden zudem auf großen Seiten gedruckt gleich unten im Haus  detaillierte "Gebrauchsanweisungen". Man will ja nichts dem Zufall überlassen. Da muss man den Leuten schon sagen, welche Knöpfe sie drücken müssen, um mit Filip zu kommunizieren. Als überbehütend sorgende "Heliocopterbesitzerin" habe ich mich allerdings nicht gefühlt. Fand es sogar wichtig und richtig, für den Fall der Fälle alles möglichst gut vorbereitet zu haben. Für einen behinderten Hund.  

Nun passierte aber am Silvesterabend folgendes: Dieser arme, von mir so oft bedauerte und eingeschränkte Filip, der lief eine halbe Stunde lang sozusagen blind recherchierend kreuz und quer die Räume meiner Gastgeberin Heike ab. vergewisserte sich auch mehrfach, wo wir Menschen und seine an Silvester deutlich ängstlichere Kumpeline Darja saßen. Und ließ sich dann völlig entspannt und fern von uns in ihrer Küche auf die blanken Dielen fallen. 

Filip in völlig entspannt in Heikes Küche.  

Ups! Ich bin also gar nicht das ewig lebensnotwendige Behüterli des Bübelis.  Ups! Er käme mit anderen Menschen, in anderen Wohnungen und mit anderen Umständen - mit Hunden sowieso - auch ganz gut ohne meine Sorge klar. Das muss man erst mal schlucken. Es akzeptieren. Ich bin glücklich.  Wenn ich morgen umfallen würde, wird der Filip garantiert in einem Tierhein landen 

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