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Oberlausitzer Winterrunden

Es schneeregnet gerade. Da will mein Cockerhund zwar frühmorgens zum Pippi nicht vor die Haustür, aber später geht es dann doch auf Gassirunde. Ich muss mit Hund Gassi - egal wie das Wetter und die eigenen Befindlichkeiten sind. Außerdem schmule ich täglich und nur für mich auf die Smartwatch. Diese Uhr zählt neben Schritten auch noch Luft, Zufriedenheit und Schlaf.  Und nun aber los. Nach Blicken aus dem Fenster und aufs Barometer manchmal innerlich ächzend.  Aber 10 000 Schritte täglich sind nun mal der Plan. Selbst im Winter und mit Kreuzweh. 

Der Schlegeler Teich ohne Wasser. Trotzdem eine unserer Lieblingsrunden
                        
Dann passiert täglich folgendes: einmal draußen werden selbst graue Tage etwas heller. Mal hüpft ein Eichhörnchen von links nach rechts oben auf nen Baum. Oder kommen plötzlich Hundefreunde des Weges. Oder ich entdecke im Dezember  ganz leckere Austernseitlinge gleich neben den Neundorfer Teichdämmen. Draußen sein, das  ist schon wie Fernsehen - nur ohne Gebühr.  Es hebt die Stimmung. 

Austernpilze, etwas von dem Büschel ist schon in der Pfanne

Für mich ist immer wieder faszinierend, wie mir mein Hundchen ganz ohne Worte bei den Winterrunden seine Welt erklärt. Haben wilde Schweine (oder  gar Wölfe???) ihre Duftspur im an Zweigen oder ihre Reviermarkierung hinterlassen? Weht da etwa ein Hauch von Fuchs aus der Dickung? Oder verharrt sie "vorstehend", weil der Häher über uns schimpft? 


Darja folgt den Fuchsspuren und dessen Markierungen.

    



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